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Weniger Populisten

Weniger Populisten

Sie sind gegen das Establishment, repräsentieren ihrer Meinung nach den „Volkswillen“ und wollen ihn bei den Politikern durchsetzen: Die Zahl der Populisten hat in Deutschland scheinbar zugenommen. Doch eine Studie hat das Gegenteil an den Tag gebracht. Seit der ersten Befragung im März 2017 gebe es noch nie so wenige Menschen mit populistischen Neigungen, wie derzeit. Ihr Anteil ging von 29 Prozent über 33 Prozent (November 2018) auf derzeit 21 Prozent zurück.

Die Experten sehen darin ein stärkeres Vertrauen der Bevölkerung in die Regierung. Auch wenn der Trend schon vor der Corona-Pandemie eingesetzt habe, sei er dadurch stabilisiert und leicht verstärkt worden. Auslöser sei die deutlich verbesserte Arbeit und das verlässlichere Handeln der Regierung, die auf Fragen und reale Bedürfnisse der Bürger eingehe. Vor allem Menschen aus der „politischen Mitte“ hätten sich verstärkt vom Populismus abgewandt – sie seien unempfindlicher für dessen Argumente geworden.

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