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Abstinenz wird teuer

Abstinenz wird teuer

In unsicheren Zeiten werden gerne Kosten gespart. Einer der ersten Posten, der zusammengestrichen wird, sind die Werbeausgaben: geht schnell und verärgert niemand. Doch gerade jetzt ist es wichtig, weiter im Gedächtnis der Kunden zu bleiben. Oder – weil der Mitbewerber gerade keine Werbung macht – besser wahrgenommen zu werden. Wie gefährlich die Enthaltsamkeit sein kann, zeigt eine aktuelle Untersuchung. Die Autobranche hat 2020 rund neun Prozent weniger in Anzeigen und Werbespots investiert, die Werbeerinnerung ging aber um 13 Prozent zurück.

Als richtige Strategie empfehlen Fachleute, die Werbeabstinenz des Wettbewerbs zu nutzen, mehr zu investieren und somit langfristig die eigene Marke und das eigene Produkt aufzubauen. Erfahrungen aus früheren Studien zu Werbepausen zeigen, dass der Weg zurück zur Position vor dem Stopp sehr lange und sehr teuer ist. Die Zielgruppe wendet sich schnell einem anderen Marktteilnehmer zu. Also: Ein neues Prospekt, eine neue Anzeigenkampagne oder eine überarbeitete Website trifft derzeit auf offene Augen und Ohren.

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