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Auch der digitale Nachlass will geregelt sein

Was passiert eigentlich mit einem Social Media-Account, wenn der Besitzer stirbt? Mit diesem etwas heiklen Thema wollen sich die Wenigsten beschäftigen, aber es wird auf sie – oder besser gesagt auf die Angehörigen – irgendwann einmal zukommen. Ohne, dass es eine klare Regelung gibt, wird es kompliziert: Denn die meisten Anbieter gewähren „Fremden“ keinen Zugriff auf einen Account, denn die Privatsphäre der ehemaligen Besitzer und deren Freundinnen und Freunden ist den Konzernen wichtiger. Wer kein Passwort hat, geht dann meist leer aus.

Also am besten zu Lebzeiten eine Liste anfertigen und alle Konten mit Zugangsdaten aufführen. Dazu noch eine Anweisung, was mit ihnen passieren soll: löschen, Bilder sichern, alle Follower informieren, etc. Natürlich sollte die Liste immer aktuell gehalten und sicher verstaut werden – schließlich könnte sie missbraucht werden. Und es muss eine Person ausgewählt und mit einer Vollmacht ausgestattet werden, die den Nachlass verwalten soll. Nicht alle Unternehmen sind so weitsichtig wie Apple: Nutzer der Smartphones können einen Erben auswählen, der einen Schlüssel zugesandt bekommt. Mit ihm kann im Falle eines Falles auf die persönlichen Daten und Fotos des Erblassers zugegriffen werden.

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