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Bei Kosten ist Deutschland spitze

Zwischen Anspruch und Wirklichkeit liegen oft Welten: Deutschland rühmt sich seit Jahren, den Netzausbau weiter voranzutreiben. In vielen Bereichen hat sich auch schon einiges getan. Doch wie immer, dauert es. Die Digitalisierung der Verwaltung kommt ebenfalls nicht wirklich weiter. Für viele, teilweise einfache Dienstleistungen müssen die Menschen immer noch persönlich „aufs Amt“ gehen. Die gerade abflauende Pandemie hat weitere große Defizite im Austausch der Behörden untereinander gezeigt.

Die technischen Möglichkeiten und die praktische Umsetzung sind dann noch zwei verschiedene Dinge, hat ein britisches Vergleichsportal festgestellt: Deutschland liege bei den verfügbaren Bandbreiten und den dafür fälligen Kosten bestenfalls im Mittelfeld von 31 europäischen Ländern. Mit der durchschnittlichen Download-Breitbreite von 61 Megabit pro Sekunde belege Deutschland den 17. Platz – Spitzenreiter seien Luxemburg, die Niederlande und Ungarn. Bei den Kosten sehe es noch schlechter aus: In der Bundesrepublik müssten die User im Schnitt 17 Euro im Monat für einen 50-Mbit-Anschluss zahlen, in Polen seien es gerade einmal 1,50 Euro. Damit stehe Deutschland an letzter Stelle.

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