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Big Brother is watching you

Eine auf Gesichtserkennung spezialisierte Firma, die bisher mit Ermittlungsbehörden zusammengearbeitet hat, bietet ihre Dienste nun auch für Unternehmen an. Basis der Idee ist eine riesige Datenbank mit über zehn Milliarden Bildern. Sie stammen aus öffentlich zugänglichen Quellen. Will man wissen, wie eine Person heißt, wird das Bild mit dem Speicher abgeglichen: Bei einem Treffer ist der Name bekannt. Nun soll die Datenbasis ausgebaut werden, jeder Mensch solle dann identifizierbar sein, heißt es.

Bei Unternehmen könnte der Dienst für die Überwachung von Mitarbeitern eingesetzt werden. Neben regulären Arbeitskräften werden in den USA immer häufiger Freelancer oder geringfügig Beschäftigte auf Honorarbasis im Homeoffice beauftragt. Dabei besteht bei vielen Auftraggebern ein latentes Misstrauen, dass die angeforderte und bezahlte Arbeitszeit auch ordentlich abgeleistet wird. Eine Überwachung durch eine Gesichtserkennungssoftware könnte in ihren Augen sicherstellen, dass alles mit rechten Dingen abläuft. Noch ist fraglich, ob eine solche Dauerbeobachtung in den USA rechtlich überhaupt möglich ist. In Deutschland ist das bis dato erfreulicherweise undenkbar.

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