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Darum wollen sich die Händler wehren

Darum wollen sich die Händler wehren

Der Einzelhandel in Deutschland erlebt seit Weihnachten eine Berg- und Talfahrt: Einmal dürfen die Läden geöffnet, dann müssen sie wieder geschlossen werden. Heute „Click and Meet“, morgen „Click and Collect“. Die Geschäftssituation sei nicht mehr planbar. Und jetzt drohe Deutschland noch die „Corona-Notbremse“ der Bundesregierung. Das empfingen viele Unternehmen, die das letzte Jahr überlebt haben, als endgültigen Todesstoß. Ab einer Inzidenz von über 100 im Landkreis müssten alle Geschäfte automatisch schließen, so das neue Gesetz.

Auf der einen Seite gäbe es keine Home-Office-Pflicht und also dürfe eine große Zahl von Menschen in einem Großraumbüro sitzen, war zu hören. Auf der anderen Seite könnten in Geschäften keine zehn Personen mit genügend Abstand einkaufen. Das Robert-Koch-Institut sähe den Einzelhandel nicht als Pandemietreiber, in Produktionsbetrieben sei es aber immer wieder zu großen Corona-Ausbrüchen gekommen, beklagten sich die Händler. Sie halten darum die geplante Regelung für ungerecht, sie soll nun vom Bundesverfassungsgericht überprüft werden.

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