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Das Masken-Hü-und-Hott

Das Masken-Hü-und-Hott

Ab Montag ist nun auch in Baden-Württemberg das Tragen einer Gesichtsmaske Pflicht. Jetzt wird noch einmal in verschiedenen Medien klargemacht, was der Schutz leisten kann und vor allem, was nicht. Selbstgenähte Masken schützen nicht den Träger vor dem Ansturm der Viren. Sie schützen die anderen vor den eigenen Erregern: Die Tröpfchen, die beim Sprechen, Atmen, Niesen oder Husten entstehen, bleiben in dem Stoff hängen. Da die Masken aber nicht eng am Gesicht anliegen, können die Bazillen durch seitliche Öffnungen eingeatmet werden. Eine übergestülpte Maske bedeutet in erster Linie also keinen Schutz für den Träger. Darum ist es wichtig, weiter Abstand zu halten und sich nicht in falscher Sicherheit zu wiegen.

Charité-Virologe und Coronavirus-Experte Christian Drosten weist aber darauf hin, dass nur wenn alle die Masken tragen, es auch einen Schutz für alle gibt. So könnte die Ausbreitung des Corona-Virus weiter in Grenzen gehalten werden. Eine Studie aus Hongkong zeige, wenn alle Menschen in einem Raum einen einfachen Mund-Nase-Schutz trügen, keine Tröpfchen mit Viren in der Luft gefunden werden. Die Untersuchung lief allerdings noch vor der Pandemie und es wurde nur auf Erkältungs- und Grippe-Erreger getestet.

Was allerdings überhaupt nicht nachvollziehbar ist, dass sich immer noch Menschen weigern, eine Maske zu tragen. Ihr Argument ist, dass der „normale“ Grippeerreger jedes Jahr mehr Opfer fordere als die aktuelle Pandemie. Aber auch sie werden ab Montag einen Mundschutz in der Öffentlichkeit (Geschäfte und ÖPNV) tragen müssen und somit gemeinsam verhindern, dass es überhaupt nicht so weit kommt.

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