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Der gefährliche dritte Weg

Wohin läuft die Konjunktur in den nächsten Monaten? Das haben sich auch Wirtschaftswissenschaftler gefragt. Der Bund und die Banken öffneten ihre Geldschleusen, sodass viel Geld im Markt zur Verfügung stehen würde. Das ist eigentlich die Voraussetzung für eine Inflation. Auf der anderen Seite wird die Produktion wegen der unsicheren Lage verringert, was die Wirtschaft im Allgemeinen nicht wachsen lässt – eine Deflation droht.

Wenn sich beide Szenarien überlappen, stehe eine Stagflation in Haus, unken Fachleute. Derzeit treten die Unternehmen und damit die Konjunktur auf der Stelle. Durch die Hilfspakte der Bundesregierung könnten die Bürger genug Geld zur Verfügung haben, um trotz Krise weiterhin eine große Menge an Waren und Dienstleistungen abzurufen – die Preise würden also trotzdem steigen. Allerdings ist auf die Deutschen Verlass: In unsicheren Zeiten horten sie ihr Geld eher, als dass sie es ausgeben. Die Sparquote steigt. Das Schreckensszenario einer Stagflation scheint bisher also gebannt zu sein.

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