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Der Sommer ohne Urlaub

Der Sommer ohne Urlaub

Das Virus schränkt die Deutschen schon seit Mitte März ein: Nur noch Arbeit (wenn überhaupt) und die eigenen vier Wände. Kein Sport, kein Kino, kein Konzert und kein Kneipen- oder Restaurantbesuch. Auch an Ostern kam kaum jemand ’raus. Das einengende Geführt nimmt überhand. Wie wäre es da, wenn man nach der Krise schön in den Urlaub fahren würde – man gönnt sich ja sonst nichts.

So wie es derzeit aussieht, werden die Deutschen weder über Pfingsten noch im Sommer in die Ferne schweifen können – allenfalls virtuell, mit dem Finger auf dem Bildschirm. Noch traut sich kaum ein Politiker die Wahrheit zu sagen, aber Andeutungen gibt es schon: Wir sollen uns, wenn überhaupt, auf einen Urlaub zwischen Ost- und Bodensee sowie zwischen Eifel und der Lausitz einstellen, heißt es. Aber es sei noch keine Grundsatzentscheidung gefallen, „wir werden das von Woche zu Woche entscheiden“, erklärt Bundesaußenminister Heiko Maas (SPD). Das Auswärtige Amt kann den Startschuss für einen Urlaub geben, denn seit Mitte März gilt eine Reisewarnung für alle Länder dieser Erde. Doch bevor dann wirklich die Erholung beginnen kann, müssen erst einmal die Grenzen wieder geöffnet und die Flugverbindungen wieder aufgenommen werden – und das entscheiden alle Urlaubsziele der Deutschen in Eigenregie.

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