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Die Krise der Minijobber

Viele Menschen verdienen sich gerne noch etwas nach ihrem regulären Job hinzu. Andere müssen davon leben: 450-Euro-Jobber trifft die Corona-Pandemie hart. Während die Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in diesem Jahr nur leicht gefallen ist, verschwanden im gleichen Zeitraum rund 850.000 Minijobs, gut zwölf Prozent. Fast die Hälfte der geringfügig Beschäftigten hat entweder überhaupt keinen Arbeitsvertrag oder einen befristeten. Somit sind sie die ersten, die bei einer Krise ihren Job verlieren.

Derzeit sind in Deutschland 7,6 Millionen Menschen auf 450-Euro-Basis tätig. In der Mehrheit sind es Frauen, die sich noch etwas hinzuverdienen müssen. Der starke Abbau der Beschäftigten hängt damit zusammen, dass Minijobber vor allem im Gastgewerbe und bei Veranstaltern tätig sind – beides Branchen, die unter der derzeitigen Krise besonders leiden. Fachleute drängen aus diesem Grund auf Reformen. Nur so seien die Beschäftigten später nicht von Altersarmut bedroht.

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