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Digitalisierung dauert noch etwas

Digitalisierung dauert noch etwas

Dass Deutschland in Sachen IT nicht ganz an der Spitze mitspielt, hat sich inzwischen herumgesprochen – auch bei Politikern. Darum gibt es schon seit 2015 ein Programm, mit dem die Digitalisierung der Behörden weiter vorangetrieben werden soll. Denn in vielen Amtsstuben steht noch ein Faxgerät, Hefter und Locher gehören zur Grundausstattung. Auf die Arbeit im Homeoffice durch die Corona-Pandemie war die Bundesverwaltung damit nur mäßig vorbereitet.

Nun soll es aber schnell gehen: Das Projekt läuft seit fast sechs Jahren und bis 2025 sollte es eigentlich beendet sein. Doch die Verantwortlichen verstrickten sich wie bei so vielen öffentlichen IT-Projekten in Detailfragen und nichts ging vorwärts. 2019 wurde es neu aufgesetzt, nach mehr als einem Jahr fehlen aber immer noch wesentliche Weichenstellungen. Prüfer gehen davon aus, dass das Projekt 2032 umgesetzt sein wird, sieben Jahre später als ursprünglich geplant. Möglicherweise sei bis dahin die eingesetzte Technik schon wieder veraltet, heißt es.

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