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Ganz schnell wollen nicht viele

Ganz schnell wollen nicht viele

Immer heißt es, dass Deutschland ein digitales Entwicklungsland sei. Doch das stimmt gar nicht: Jetzt wurde bekannt, dass bis Jahresende 7,5 Millionen reine Glasfaseranschlüsse betriebsbereit sein sollen – letztes Jahr waren es noch 5,4 Millionen. Damit erhalten die Kunden die Daten über das Glasfaserkabel direkt ins Haus („Fiber to the Home“ FTTH, bzw. „Fiber to the Building“, FTTB). Diese Verbindungen sind besonders schnell und stabil. Die Zahl der Privathaushalte, die damit im Internet surfen können, steigt auf 23,9 Millionen, das entspricht rund 60 Prozent aller Haushalte.

Allerdings sind damit auch einige Kosten verbunden: Je nach Provider sind es zwischen 70 und 90 Euro pro Monat. Darum sei auch nur ein Drittel der Anschlüsse aktiviert, heißt es in der Studie. Deutschland sei damit keine wirkliche Digitalisierungswüste, es gäbe nur wenige Menschen, die das schnelle und leistungsfähige Internet fürs Videoschauen oder Gaming nutzen wollen. Wo es allerdings wirklich nach wie vor hapert sei die Digitalisierung von Verwaltungen und Schulen.

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