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Teilen der Wirtschaft geht es seit dem Ausbruch der Corona-Pandemie nicht gut: Sie leiden unter dem Shutdown – Aufträge sind eingebrochen, Käufer fehlen und schon bestellte Produkte werden nicht abgerufen. Um die Unternehmen nicht im Regen stehen zu lassen, unterstützten viele Regierungen in Europa sie mit Soforthilfen oder verbilligten Krediten. Namhafte Firmen griffen trotz Millionengewinne in den letzten Jahren auch gerne zu. Das Motto lautete: Die Gewinne privatisieren und die Verluste sozialisieren.

Da überraschen Nachrichten vom Möbelriesen Ikea: Die Stiftung in Familienbesitz hatte bisher immer versucht, die nationalen Steuergesetze zu unterlaufen. Zu Beginn der Krise beantragte der Konzern staatliche Gelder, um die Mitarbeiter und die weltweit 374 Möbelhäuser abzusichern. Nun haben die Verantwortlichen festgestellt, dass sie das Kapital nicht benötigen und möchten ihre Schulden begleichen. Nur wenige Unternehmen haben bisher die Hilfen zurückgezahlt – oft aber unter extremen Druck der Öffentlichkeit.

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