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Nur mit eigenem Namen im Internet

Nur mit eigenem Namen im Internet

Wer im Internet unterwegs ist, muss das mit seinem echten Namen tun. So die Zusammenfassung eines Urteils des Oberlandesgerichts München. Internetanbieter hätten ein berechtigtes Interesse, angesichts eines mittlerweile weit verbreiteten sozialschädigenden Verhaltens, früh genug auf ihre Nutzer einzuwirken. Nur wenn sie mit ihrem richtigen Namen online seien, könnten sie von einem rechtswidrigen Gebaren abgehalten werden.

Das Gericht ist der Überzeugung, dass bei der Verwendung eines Pseudonyms die Hemmschwelle nach allgemeiner Lebenserfahrung deutlich niedriger liege. Diese Meinung vertritt auch der Internetanbieter, der vor Gericht gezogen ist: „Wenn Personen hinter ihren Meinungen und Handlungen stehen, ist unsere Gemeinschaft sicherer und kann stärker zur Rechenschaft gezogen werden.“ Das Urteil wird von Fachleuten als wichtiger Schritt zu weniger Hass im Netz angesehen.

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