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Ohne Internet geht es besser

Ohne Internet geht es besser

Um den lokalen Einzelhandel zu fördern, denkt ein Dresdner Stadtteilparlament laut darüber nach, das Internet abzuschalten. Der Vorschlag kam von einem Mitglied der Satirepartei „Die Partei“. Er greift einen Antrag auf, der es Geschäften erlauben sollte, an zwei Sonntagen im Jahr zu öffnen. Damit wollte man den krisengeschüttelten Einzelhandel unterstützen. Weil die Idee wenig zielführend sei, wurde das Papier einfach umformuliert und so verabschiedet.

Lokalpolitiker kritisierten die Entscheidung, das sei ein „alberner Klamauk“. Es kommt aber wahrscheinlich sowieso nicht zum Blackout: Die Entscheidung betraf nur einen Beschlussvorschlag für den Gemeinderat der Stadt an der Elbe – dessen Mitglieder müssen über ihn endgültig abstimmen. Dass das Internet den Niedergang des stationären Einzelhandels begünstigt, scheint sich herumgesprochen zu haben. Ob die Abschaltung des weltweiten Netzes aber die Lösung ist, lässt sich diskutieren.

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