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Pleiten machen sich später bemerkbar

Pleiten machen sich später bemerkbar

Corona und kein Ende: Eine Auskunftei rechnet in diesem Jahr mit einer Pleitewelle. Die Zahl der Firmeninsolvenzen könnte sich im Vergleich zu 2020 verdoppeln. Die Fachleute rechnen mit bis zu 35.500 drohenden Schließungen. Viele Unternehmen hatten im letzten Jahr durch die Krise Probleme und dieses Jahr ist es nicht viel besser geworden. Insgesamt steckten derzeit 300.000 Betriebe in finanziellen Schwierigkeiten. Diese Zahlen hätten sich aber noch nicht in der Statistik niedergeschlagen.

Letztes Jahr mussten nur wenige Unternehmenschefs den Gang zum Gericht antreten. Der Grund lag in der Aussetzung der Insolvenzantragspflicht und den zahlreichen Hilfspaketen der Bundes- und der Landesregierungen. Das verzögerte Problem mache sich erst in diesem und im nächsten Jahr bemerkbar. Betroffen seien vor allem Kleinstunternehmen mit weniger als zehn Mitarbeitern. Mittelbar beträfe es auch deren Lieferanten und Vermieter, sie bleiben auf einem Teil ihrer Forderungen sitzen. Infolgedessen werde auch die Zahl der Arbeitslosen steigen, geben die Experten zu bedenken.

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