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Seriös vor obskur

Seriös vor obskur

Eine Krise hat auch immer etwas Gutes: Die Berichterstattung über das Corona-Virus und seine Auswirkungen dominiert die Medien. Ob Zeitung, Radio, Fernsehen oder Internet, die Deutschen bewerten die Inhalte jedoch unterschiedlich, so eine Studie im Auftrag des WDR. Während die klassischen Medien noch vor Jahresfrist nicht so gut abschnitten, erleben sie in letzter Zeit eine Renaissance – sie werden überwiegend als glaubwürdig eingestuft. Vor allem die Tageszeitungen und das öffentlich-rechtliche Fernsehen profitieren von dieser Entwicklung.

Als unseriös beurteilen die Deutschen größtenteils Boulevard- und soziale Medien: In der Vergangenheit haben sich jüngere Nutzer hauptsächlich über Facebook, Twitter und Co. informiert. Nun geht der Trend in einer als unsicher empfundenen Zeit hin zu sicheren Quellen. Auch hier können die Internetangebote der öffentlich-rechtlichen Sender und der Tageszeitungen zulegen. Ein interessantes Detail zeigt sich am Rande der Untersuchung: Ein gutes Drittel der Befragten geht immer noch davon aus, dass die Inhalte der Medien durch Vorgaben aus Berlin bestimmt werden.

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