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Shoppen auf eigene Gefahr

Heute ist der Tag des Marketings, des Verkaufs und des Onlinebezahlens: heute ist Black Friday. Dieser von den USA zu uns herübergeschwappte Einkaufshype ist künstlich erzeugt, denn unser Erntedankfest war nicht gestern, wie auf der anderen Seite des großen Teichs, sondern schon Anfang Oktober. Der Tag nach Thanksgiving – dort ein großes Familienfest – wird üblicherweise für Weihnachtseinkäufe genutzt. Die Händler in den USA überbieten sich gegenseitig mit Schnäppchenangeboten.

Doch bei uns ist der Tag eine durch raffiniertes Marketing ausgelöste Welle. Nur wer genau hinschaut und im Vorfeld Preise vergleicht, kann tatsächlich sparen. Viele Angebote sind nicht wirklich attraktiv für die Verbraucher. Die scheint das aber nicht zu stören, wie eine Analyse des Onlinebezahldienstes Klarna herausgefunden haben will: In den ersten Stunden des heutigen Freitags seien die Verkäufe im Vergleich zu „normalen“ Tagen um das Achtfache gestiegen. Und der schwedische Dienstleister profitiert nicht nur über die abgewickelten Geschäfte, sondern macht dem Onlinehandel mit der App direkt Konkurrenz: Wie bei großen chinesischen Firmen, bekommen die Käufer dort alles, was sie benötigen – eine weitere Gefahr für alle Einzelhändler, klassischen Onlineshops und letztendlich für die Verbraucher.

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