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Solidarität ade

Solidarität ade

Zu Beginn der Corona-Pandemie herrschte bei vielen Menschen Angst und Panik vor: Alle sozialen Kontakte wurden bewusst unterbunden – „Wir bleiben Zuhause“ war das Motto. Obwohl das Virus nach wie vor in Europa grassiert, scheint es in den Köpfen vieler Urlauber den Schrecken verloren zu haben. Es ist Urlaub, offenbar kann niemand mehr länger ohne Feste, Alkoholexzesse und engem Körperkontakt auskommen.

Die Ferienzentren haben zu Beginn der Krise leiden müssen und wollen jetzt möglichst schnell den verlorenen Umsatz aufholen. Zwar schwebt immer der Sorge vor einem weiteren Lockdown in der Luft, aber die Leute sind sich wieder selbst die Nächsten: Die Wochen der Enthaltsamkeit waren schon lang genug. Schluss mit der anscheinend freiheitsbeschränkenden Mund-Nase-Bedeckung, die anderen sollen gefälligst Abstand halten. Solidarität ade, „jetzt mache ich hier Urlaub“, lautet die Devise.

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