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Umweltschädliches Geld

Die Kyptowährung Bitcoin erklimmt ein Kurshoch nach dem anderen. Heute ist sie über die magische Grenze von 50.000 US-Dollar gesprungen. Doch das virtuelle Geld hat keinen Gegenwert, der Kurs ist rein durch Spekulation getrieben. Da die Währung nur in Form von Bits und Bytes vorliegt, benötigt sie Energie, um sie zu erzeugen: Der Stromverbrauch ist in den vergangenen Jahren stark gestiegen, rechneten Forscher aus Cambridge aus. 121 Terawattstunden benötigt der Bitcoin pro Jahr – mehr als Länder wie die Niederlande, Österreich oder Belgien.

Damit verbraucht die Kyptowährung auch die Hälfte des Stroms aller Rechenzentren weltweit und hat damit einen gigantischen CO2-Fußabdruck. Wer eine Überweisung mit Bitcoin tätigt, könnte für den dabei verbrauchten Strom auch 453.000 Einkäufe mit seiner Kreditkarte bezahlen. Der Stromverbrauch wird in nächster Zeit noch weiter steigen: Je höher der Kurs, desto lukrativer wird es für die Betreiber von Rechenzentren, den Bitcoin zu „errechnen“, also Mining zu betreiben. Und es gibt weitere virtuelle Zahlungsmittel …

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