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Viele Smartphones für ein Bitcoin

Viele Smartphones für ein Bitcoin

Virtuelle Währungen scheinen die Zukunft des Geldverkehrs zu sein. Doch es wird immer deutlicher, dass Bitcoin & Co. vor allem eines sind: riesige Ressourcenfresser. Um die Währungen auszurechnen („Mining“) sind enorme Mengen Strom notwendig. Fachleute gehen davon aus, dass sie so viel Energie benötigen wie der gesamte Staat Pakistan mit seinen rund 216 Millionen Einwohnern. Aber auch die Berge mit Elektroschrott wachsen durch die Kryptowährungen.

Die eingesetzte Hardware ist für die Berechnung der Währungen optimiert. Ist sie veraltet, landet sie auf dem Müll. Wissenschaftler haben jetzt errechnet, dass rund 23.000 Tonnen davon jedes Jahr erzeugt wird. Wenn man die geschätzte Rechenleistung berücksichtigt und die Zahl der geschürften Bitcoins, dann ergibt sich in diesem Beispiel 272 Gramm Elektroschrott pro Transaktion. Auf Smartphones bezogen, bedeutet das, dass zwei Stück davon pro „Überweisung“ auf dem Müll landen – täglich sind das rund eine halbe Million.

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