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Welthandel als Motor

Die Globalisierung galt bisher als die Möglichkeit für wirtschaftliches Wachstum. Die Corona-Pandemie zeigte, wie schnell sich eine Krankheit weltweit ausbreiten kann. Die globale Vernetzung hat also nicht nur Vorteile. Doch was würde eine Abschottung von Ländern bedeuten? Welche Auswirkungen hätte eine Einschränkung des Welthandels für Deutschland? Dieser Frage ist die Bertelsmann Stiftung nachgegangen. Das Ergebnis: Eine kurzfristige Krise hätte nur geringe Auswirkungen auf den Geldbeutel.

Bei längerfristigen Verwerfungen sieht es allerdings schon anders aus: Die Studie stellte fest, dass das Bruttoinlandsprodukt seit 1990 in Deutschland pro Jahr durchschnittlich um 85 Milliarden Euro geringer ausgefallen wäre. Zusammen habe die Bundesrepublik also in den letzten 30 Jahren knapp 2,4 Billiarden Euro durch die Globalisierung erwirtschaftet. Auch andere Länder – sowohl Schwellen- als auch Industrieländer – haben davon profitiert. Ohne Welthandel würde es also auch ärmeren Ländern deutlich schlechter gehen.

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